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Einsatz

Strömungsretter testen neuen Rettungsbalken

Veröffentlicht: 30.03.2025
Autor: Tim Grippekoven
DLRG Strömungsretter beobachten das Verhalten einer Puppe in der Walze des Wehrs
Eine Puppe mit Prallschutzweste wird als erstes durch das Wehr getrieben
Ein Strömungsretter im Kajak testet den Rettungsbalken
Ein Strömungsretter versucht sich an dem Balken festzuhalten
Unterhalb des Wehres sind zwei Strömungsretter als Sicherung positioniert
Das WDR begleitete den Test von DLRG und Erftverband mit der Kamera

Ein besonderer Test fand Ende März in Zusammenarbeit mit der DLRG Bedburg, dem Erftverband und der Feuerwehr Bedburg statt.

Der Erftverband hat einen Rettungsbalken am Wehr installiert, der Kanus und Kajaks davon abhalten soll, in das Wehr zu treiben. Diese Barriere direkt vor dem Wehr soll weiteren Schutz bieten. Um den Test sicher durchzuführen, wurden im Vorfeld weitreichende Sicherheits- und Sicherungsmaßnahmen getroffen. Die Strömungsretter der DLRG, als Experten für solche Maßnahmen, führten den Test gemeinsam mit dem Erftverband durch.

Mithilfe spezieller Seilaufbauten, Sicherungsmaßnahmen sowie Sicherungsposten an gefährlichen Punkten des Wehres konnte der Test des Rettungsbalkens erfolgreich absolviert werden. Zunächst wurde mit einer Puppe getestet, wie diese sich im Wehr, insbesondere in der Walze des Wehres, verhält. Anschließend setzten sich die Strömungsretter der DLRG – durchgehend mit Sicherungsleinen gesichert – mit und ohne Kajak der Strömung aus, um zu prüfen, ob der Rettungsbalken eine ausreichende Barriere für ein Kajak mit einer Person bildet. Zudem wurde getestet, ob sich eine Person eigenständig an dem Rettungsbalken festhalten kann, bis Einsatzkräfte eintreffen. "Wir sind stolz darauf, dass der Erftverband uns als Experten der Wasserrettung seit Beginn der Planungen mit einbezogen hat und wir mit unserem Fachwissen und unseren Einsatzkräften einen wichtigen Beitrag leisten können", sagt Julian Burbach, Leiter Einsatz der DLRG Bedburg.

Die DLRG, die Feuerwehr und der Erftverband ziehen eine durchweg positive Bilanz nach den umfangreichen Tests durch die Strömungsretter. „Der Rettungsbalken ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Erhöhung der Sicherheit an der Wehranlage“, erläutert Tim Grippekoven, stellvertretender Leiter Einsatz der DLRG Bedburg. Allerdings bleibt die Warnung bestehen: Trotz guter Sicherheitsmaßnahmen bleiben Wehranlagen für Menschen lebensgefährlich. „Ohne spezielle Sicherungsmaßnahmen sind solche Tests extrem riskant“, ergänzt Julian Burbach.

Das Konzept der DLRG Bedburg zur Stärkung der Wasserrettung wird durch diesen Test sichtbar und greifbar. "Wir setzen weiterhin auf eine gute Grundausbildung und Spezialausbildungen, insbesondere im Bereich der Strömungsrettung", betont Tim Grippekoven. Das bereits angeschaffte Einsatzfahrzeug kam während der Tests bereits zum Einsatz. Auch in Zukunft wird das Konzept der DLRG Bedburg weiter ausgebaut. Neben der Ausbildung von Einsatzkräften investiert die Ortsgruppe in persönliche Schutzausrüstung sowie professionelles Material für die Wasserrettung und Patientenversorgung.

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